Simkó, Myrtill; Fries, René (2012) Nano-Titandioxid – Teil 2: Gesundheitsgefährdungspotenziale (NanoTrust-Dossier Nr. 034 – September 2012). Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA): Wien <http://epub.oeaw.ac.at/ita/nanotrust-dossiers/dossier034.pdf>.
Nano-Titandioxid (nano-TiO2) ist das meist hergestellte Nanomaterial und bereits in vielen Produkten vorhanden, sowohl in regulärer als auch in nanoskalige Größe. Deshalb ist es auch das am besten untersuchte Nanopartikel. Viele in-vivo- wie auch in-vitro-Studien wurden durchgeführt, um mögliche Gefährdungspotenziale zu prüfen, wenngleich die epidemiologischen Studien keine TiO2-spezifischen Effekte aufwiesen. Zurzeit gibt es allerdings keine nano-TiO2-spezifischen epidemiologische Studien und auch keine Daten über eine mögliche Exposition. Dennoch haben unterschiedliche internationale Gremien das Material als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ auf Grund von Tierversuchen eingestuft und auf Risiken hingewiesen. Spezifische Regulierung für nano-TiO2 gibt es zurzeit keine und deshalb gelten die (Ultra-)Feinstaubregelungen.
Publication type:
project report
Publication date:
2012-09-26
Publication URL:
http://epub.oeaw.ac.at/ita/nanotrust-dossiers/dossier034.pdf
Institute:
Institute of Technology Assessment (OeAW ITA)
Country:
AT

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